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In den
Jahren nach Ullrichs großer Erfolgsfahrt schossen die Quoten bei den
TV-Übertragungen in die Höhe und die Sponsoren rissen sich um die
Sportler.
Doch das Damoklesschwert des Dopings schwebte die ganze Zeit über den
Köpfen
des Pelotons. Immer wieder wurde der Radsport mit Doping in Verbindung
gebracht. Die Festina-Affäre von 1998, auf https://www.sueddeutsche.de/
gibt es einen Rückblick, löste schließlich eine ganze Welle an
Dopingskandalen
aus, die mit der Aufdeckung Lance Armstrongs kriminellen Machenschaften
ihren
Höhepunkt fand. Desillusioniert musste die Öffentlichkeit feststellen,
dass
nahezu alle relevanten Fahrer jener Zeit mit leistungssteigernden
Mitteln
gearbeitet haben. Die ARD zog sich aus der Live-Berichterstattung
zurück und
auch die Sponsoren kehrten dem Radsport den Rücken. Die Sportart lag am
Boden.
Eine Chronik des Dopingskandals findet man auf https://www.spiegel.de/.
Doch es scheint, als sei mit dem „Geständnis“ Armstrongs ein neuer Geist in die Radsport-Szene eingekehrt. Eine neue Generation an Fahrern, darunter viele Deutsche wie John Degenkolb, Maximilian Schachmann oder Emanuel Buchmann, steht für einen sauberen und transparenten Radsport. Auch der mittlerweile zurückgetretene Marcel Kittel entfachte mit seinen Leistungen ein neues Interesse an der Tour de France in Deutschand. Mit 20 Etappensiegen bei den Grand Tours gehört er zu den erfolgreichsten Sprintern Deutschlands. Nochmal gestiegen ist der Fokus auf den Radsport durch den starken vierten Platz von Emanuel Buchmann bei der diesjährigen Frankreichrundfahrt. Bis zum Schluss konnte der Fahrer von Bora-Hansgrohe mit den Topfavoriten mithalten. Mit seiner Leistung beförderte er sich auch für die kommende Tour in den Kreis der Anwärter auf das gelbe Trikot. Topfavorit bei https://www.betfair.com/de ist aber wieder Titelverteidiger Egan Bernal mit einer Quote von 3,0 (Stand 31.10.2019).
Dass sie Begeisterung für die Zweiräder in
den
vergangenen Jahren in Deutschland gestiegen ist, haben die Fans bereits
bei der
Tour de France 2017 gezeigt. Beim Tour-Auftakt in Düsseldorf säumten
trotz
Regenwetters Hunderttausende die Straßenränder. Diese Euphorie führte
auch zu
einer Wiederbelebung der legendären Deutschland-Tour. Vergangenes Jahr
war es
dann erstmals seit 2008 wieder soweit: die Deutschland-Tour rollte
durch das
Land. Das Rennen über vier Etappen kam super an, sodass auch in diesem
Sommer
eine Neuauflage durch den Osten Deutschlands führte. Auch hier
besuchten über
500.000 Menschen die Strecke. Das ansprechende Profil und hervorragende
Organisation veranlassten die UCI dann dazu, das Rennen in die UCI
ProSeries
aufzunehmen, wie https://www.deutschland-tour.com/de kürzlich bestätigen konnte.
Für den Radsport in Deutschland kann das nur gut sein.
Wir sind gespannt, wie sich die Popularität des Radsports in den kommenden
Monaten und Jahren entwickeln wird.
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